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In Burghausen finden Sie zahlreiche reizvolle Kirchen.
Kirchliche Trauungen sind nach Absprache mit dem jeweiligen Pfarrer möglich, ganz speziell wenn Sie Ihren eigenen Geistlichen mitbringen.

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Kontakt Burghausen

Katholisches Pfarramt St. Konrad                                     
Marktler Str. 37
84489 Burghausen          
Telefon +49 8677 45 71
Telefax  +49 8677 97 94 96
pfarramt-st.konrad@t-online.de


Auf der Burg      Innere Schloßkapelle [13. Jh.]  auch Elisabeth-Kapelle

Um 1255 erbaut, wurde sie 1417 und 1475 baulichen Veränderungen unterzogen. Dabei wurde die Kirche erweitert und die Dachstuhlneigung angehoben. Sie ist die älteste gotische Kirche im südbayrischen Raum.

In der Kirche befinden alte Fresken und eine Inschrift. Diese erinnert an den Ritter Hans Trenbeck, der jahrzehntelang treue Dienst auf der Burg verrichtete, zuletzt als Haushofmeister der Herzogin Margarete. Er verlies heimlich die Burg zu Burghausen im Alter von 97 Jahren und trat in ein Kloster ein. Vor seinem Aufbruch schrieb er folgenden Vers außen an die Kapellentür, der später auf eine Steintafel übertragen wurde und in der Kapelle angebracht ist. 

Etwa hatt' ich ein Gewohnheit
Wann ich ausreit
Dass ich Gott fest bat
Dass ich hier wieder heim trat.
Nun bitt ich Gott inniglich sehr
Dass ich her wiederkomm nimmer mehr.

Er trat als Laienbruder in ein österreichisches Karthäuserkloster ein. Dort starb er 1468 im Alter von 115 Jahren durch einen Sturz vom Pferd, als er die Steuern des Klosters eintrieb.



Die spätgotische Kapelle wurde von Ulrich Pesnitzer erbaut, der Turm und die Einwölbung werden Hans Wechselberger und Wolf Wiser zugeschrieben. An der Empore befindet sich ein Stifterrelief. Pesnitzer hat die Apsis direkt in die Wehrmauer eingefügt, damit wurde die Kapelle in die Wehranlage integriert. Deshalb befinden sich hinter dem Altar und in der Sakristei Schießscharten.
Die Auftraggeber waren der Herzog Georg der Reiche und seine Gemahlin Hedwig (Jadwiga), die Tochter des Polenkönigs Kasemir IV. Diese Ehelichung ist durch die Landshuter Hochzeit bekannt geworden.



Die Pfarrkirche St. Jakob ist die größte Kirche Burghausens. Das Wahrzeichen der Kirche ist der mächtige und weithin sichtbare 79 m hohe graue Turm mit zweifach geschnürter barocker Zwiebel.

Im Jahr 1140 wurde die Kirche im Stil der Gotik errichtet und anschließend als dreischiffige Basilika geweiht. Doch der ursprüngliche Bau hat nicht überdauert: Zwei verheerende Stadtbrände, 1353 und 1504, zwangen zu Neubau und teilweisem Wiederaufbau. Nach einem Einsturz im 19. Jahrhundert wurde eine schlichte neugotische Ausstattung angeschafft. Zu den kostbarsten Zeugen der Vergangenheit zählen die Jahrhunderte alten überaus kunstvollen Grabsteine im Inneren und an der Außenwand der Kirche (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie).

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Kontakt Raitenhauslach und Marienberg

Kath. Pfarramt St. Georg                                                
Raitenhaslach 3
84489 Burghausen, Salzach
Tel.: +49 8677 21 33


Aufgebaut auf einem romanischen Kern hinterlässt der grandiose barocke Raum der über 800 Jahre alten Klosterkirche Raitenhaslach mit seiner Rokoko-Ausstattung einen überwältigenden Gesamteindruck: "Raitenhaslach gehört nicht zu den abgeklärtesten Kirchen des bayerischen Barock, aber zu den köstlichsten und liebenswertesten, ob der Zusammenstellung seiner Schätze." 

1146 übersiedelten die Zisterzienser in das bereits 788 erstmals urkundlich erwähnte "Ratinhaselach" und begannen gleich mit dem Bau der Klosterkirche. Mitte des 13. Jahrhunderts brannte das Münster ab, die Hauptmauern der Kirche blieben jedoch erhalten.

Sie wurde wieder aufgebaut. 1585 errichtete Abt Stossberger den Glockenturm, stellte schön geschnitztes Chorgestühl auf, verschönerte einige Altäre, legte ein Marmorpflaster und errichtete auch noch eine Orgel. Ein weiterer Umbau erfolgte um 1700, ohne dass dabei die Eigenart der Zisterzienserkirche verloren gegangen wäre. Die umfangreichsten Restaurierungsmassnahmen begannen 1735 unter Abt Robert Pendtner. Das Innere der Klosterkirche wurde so barockisiert, wie es der jetzige Zustand zeigt. 

1803 wurde im Zuge der Säkularisation das Zisterzienserkloster von der bayerischen Regierung aufgehoben, Kapellen und ein Teil des Klostergebäudes (darunter die wertvolle Bibliothek) abgerissen. Was blieb, ist ein phantastisch barockisierter Raum mit einer prächtigen Rokokoausstattung. Die 131 Wappenbilder über den Altären beziehen sich auf Mitglieder des Adels, die dort begraben sind, u.a. auch Hedwig, Königin von Polen.



Auf dem Weg in den Stadtteil Raitenhaslach grüsst von einem Hügel hoch über dem Fluss weit ins Land hinein die farbenfrohe, zweitürmige Wallfahrtskirche  St. Maria Himmelfahrt in Marienberg, auch "die Perle des Salzachtales" genannt. Sie gilt als eine der schönsten Rokokokirchen Bayerns.

Dass dieses kirchliche Schmuckstück Maria geweiht ist, wird schon beim Anstieg über die 53 Stufen deutlich. Die ersten drei versinnbildlichen Glaube, Hoffnung und Liebe, die folgenden 50 das Rosenkranzgebet.

Die Burghauser glauben, dass dieser Treppenaufgang König Ludwig I. als Vorbild gedient hat für die Stufenanlage zur Walhalla - eine historisch nicht bewiesene, aber mögliche Auffassung, zumal der König mit der Kirche in Berührung kam. 

Ob "die Perle des Salzachtals" noch heute bestaunt werden könnte, darf bezweifelt werden, hätte es da nicht die streitbaren Raitenhaslacher Bauern gegeben. Der Burghauser Landrichter Graf von Armannsberg hatte nämlich befohlen, die Kirche wegen Einsturzgefahr abzubrechen.

Er hatte die Rechnung ohne die Raitenhaslacher gemachten, die um ihre Pfarrkirche kämpften, 14 von ihnen wurden sogar als "Widerstandskämpfer" eingesperrt.  In ihrem letztlich aber doch erfolgreichen Kampf hatten die Raitenhaslacher einen Verbündeten: eben jenen König Ludwig I., der - noch Kronprinz –
dieses Schmuckstück des Spätrokoko rettete.